Alles fuer die Katz

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Futterstellen

 

Etliche unserer rührigen Mitglieder kümmern sich Tag für Tag bei Wind und Wetter um die Versorgung frei lebender Katzen.

 

Der Verein unterhält z. Zt. 24 Futterplätze mit über 100 Katzen. Die tierärztliche Versorgung ist gewährleistet. So wird

ausgeschlossen, dass von den betreuten Tieren Krankheiten übertragen werden.

 

 

Kastrationsprogramm

 

Der vormals weitaus höhere Tierbestand bei den frei lebenden Katzen konnte durch ein konsequent ausgerichtetes

Kastrationsprogramm und gezielte Vermittlung von Tieren über unseren Verein bzw. durch Mithilfe befreundeter

Tierschutzvereine bereits verringert werden.

 

 

Vermittlung bei Streitigkeiten

 

Unsere Futterstellen befinden sich in ordnungsgemäßem und sauberem Zustand. Dennoch kommt es manchmal zu

Konflikten, denn nicht jeder ist ein Tierfreund und akzeptiert die Futterstellen gern. Wir vermitteln zwischen Nachbarn

sowie Mietern und Vermietern und können meist für eine Einigung sorgen. 

 

 

Kleine Sandfläche als Katzenklo im Garten

 

Hamburg: Wer die Katze in den Garten lässt, legt ihr am besten eine kleine Sandfläche als Toilette an. Die Mieze kann ihre

Hinterlassenschaften dann verbuddeln, wie sie es vom Katzenklo in der Wohnung gewohnt ist.

Der Halter sollte die Freiluft-Toilette wie das Pendant drinnen regelmäßig saubermachen, rät die Tierschutz-Organisation

Vier Pfoten aus Hamburg. Findet er trotzdem Katzenkot in Beeten, mischt er dort am besten trockenen Rindenmulch oder

gehäckselte Zweige unter. Dann fällt der Katze das Vergraben deutlich schwerer als in der lockeren Erde, und sie

akzeptiert im besten Fall den Sandplatz als Toilette.
 

(Quelle: dpa vom 04.06.2009)

 

 

Ausweg aus dem Katzenelend

 

Die frei lebenden Katzen einzufangen und zur Behandlung und Weitervermittlung in Pflegestellen von Tierschutzvereinen

oder in Tierheime aufzunehmen ist vor allem für ältere Katzen keine Hilfe. Katzen, die längere Zeit in Freiheit gelebt haben,

lassen sich meist nicht mehr an ein Leben in häuslicher Gemeinschaft gewöhnen. Sie sind scheu und ängstlich und immer

auf Fluchtmöglichkeiten bedacht.

 

Trotz intensiver Pflege und Betreuung durch das Pflegepersonal leiden sie beim Aufenthalt in den Pflegestellen und in den

Tierheimen, wo diese Tiere immer nur in begrenzten Gehegen untergebracht werden können.

 

Nur sehr junge Katzen, die sich noch an ein Zusammenleben mit Menschen gewöhnen lassen, haben eine Chance, über die

Pflegestellen eines Vereins oder der Tierheime in liebevolle Hände vermittelt zu werden. Für ältere frei lebende Katzen

ist eine Vermittlung ein fast aussichtsloses Unterfangen.

 

 

Wenn keine Aussicht besteht, gesunde verwilderte Hauskatzen an das Leben unter Menschen oder unter Artgenossen

zu gewöhnen, sollten die Tiere nach der tierärztlichen Untersuchung und Kastration wieder in ihren gewohnten

Lebensraum entlassen werden.

 

Die weitere Versorgung dieser Tiere muss sichergestellt werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich in den Wintermonaten

noch weitere Tiere dazugesellen werden bzw. neue Futterplätze eröffnet werden müssen.

 

Ein großes Problem bei der Vermittlung der frei lebenden Katzen besteht darin, dass die meisten Tierheime bereits mit

abgegebenen Hauskatzen oder dem Nachwuchs ihrer „Stubentiger“ vollständig überbelegt sind. In dieser Situation

ist es außerordentlich schwer, für alle frei lebenden Tiere ein neues Heim zu finden.

 

Zur Finanzierung der Kastrationsaktionen ist unser Verein dringend auch auf Spenden angewiesen!

 

Unterstützen auch Sie bitte unseren Verein in der Bemühung, frei lebende Straßenkatzen zu kastrieren, um ihnen so ein

erträglicheres Leben auf der Straße zu ermöglichen.

   

Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe!!                                                       

 

 

 

Und was sagt die Bundestierärztekammer zu diesem Thema?

 

Kastration verhindert Katzenelend - Pressemitteilung vom 07.03.2002

 

Katzen und Kater, besonders frei laufende, sollten jetzt kastriert werden. Die Bundestierärztekammer (BTK) bittet

alle Katzenhalter um ihre Hilfe, das Elend vieler Tiere zu verhindern. Nicht von ungefähr stellten die Ägypter die

Göttin der Fruchtbarkeit in Gestalt einer Katze dar. Schließlich zeugen ein Katzenpaar und seine Welpen in zehn Jahren

statistisch gesehen ca. 80 Mio. Nachkommen. Doch so entzückend junge Kätzchen auch sind - bei weitem nicht alle

finden liebevolle und verantwortungsbewusste Besitzer. Noch immer werden viele Katzenjunge auf brutale Weise

getötet oder einfach ausgesetzt. Die Überlebenden verwildern, sind meist unterernährt und verenden oft genug

jämmerlich an Infektionskrankheiten wie beispielsweise der Katzen-Leukose oder dem so genannten "Katzenschnupfen".

Viele Tiere werden auch überfahren oder von Jägern erschossen - Gefahren, denen natürlich jede Katze ausgesetzt ist,

die sich frei bewegen darf.

 

Allerdings streifen paarungsbereite Katzen und Kater deutlich weiter und ausgiebiger herum als ihre kastrierten

Artgenossen. Die Kastration wirkt außerdem auch direkt lebensverlängernd: Es ist erwiesen, dass bei Tieren beiderlei

Geschlechts viele hormonabhängige Erkrankungen verhindert oder zumindest drastisch reduziert werden. Dazu gehören

Gesäugetumore, Gebärmutterentzündungen, Prostataerkrankungen oder Hodenkrebs. Die Methode der

medikamentösen Empfängnisverhütung ("Katzenpille") als Alternative zur Kastration ist dagegen mit Risiken für die

Gesundheit verbunden. Zudem ist sie bei Tieren, die freien Auslauf haben, sehr unsicher.

 

Als wichtiger zusätzlicher Vorteil der Kastration gilt, dass sich das Zusammenleben von Katze und Mensch nach der

Operation oft erheblich angenehmer gestaltet. Denn eine Katze wird nicht mehr rollig und nächtelange Jaulkonzerte

gehören der Vergangenheit an. Der Urin kastrierter Kater verliert seinen abstoßenden Geruch und bis zu 90% der Tiere

stellen nach dem Eingriff das Urinmarkieren ein. Als negative Folgen einer Kastration können Verfettung und/oder

Harnsteinbildung auftreten. Beides lässt sich jedoch über speziell dafür entwickelte Futtermittel sehr gut kontrollieren.

Katzenbesitzer sollten sich auf jeden Fall von ihrer Tierärztin bzw. ihrem Tierarzt beraten lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die verbreitete Meinung, um Katzen müsse man sich nicht kümmern, sie kämen „schon irgendwie durch“, ist ein

großer Irrtum! Unsere Städte sind für Katzen ein denkbar schlechtes Revier. Schuld sind u. a. die hohe Population

und die sich weiter ausbreitenden – teils tödlichen - Viruskrankheiten.

 

Vor allem der Winter setzt den Tieren immens zu. Kälte und Nässe, dazu verschlossene Müllcontainer, Rattengift und

nicht zuletzt Menschen, die sie verjagen, führen zum immer härteren Überlebenskampf unserer Straßenkatzen. 

Trotz jahrelanger Aufklärungsarbeit sind noch immer die meisten Hauskatzen unkastriert. Regelmäßig im Frühjahr

schnellt die Zahl der Straßenkatzen sprunghaft in die Höhe und vergrößert das Elend.

 

Gehen Sie davon aus, dass ein Katzenpaar zwei Mal pro Jahr Nachwuchs bekommt. Zwei bis drei Tiere pro Wurf

überleben und bekommen bereits mit sechs Monaten wiederum Junge.

                                          

Nach wie vor kommt es besonders in ländlichen Gegenden vor, dass unliebsamer Nachwuchs brutal erschlagen oder

ertränkt wird. Wen interessiert schon, dass diese Tierquälerei vom Gesetzgeber bestraft wird?

 

Wir brauchen couragierte Menschen, die nicht die Augen verschließen, die sich als Zeugen zur Verfügung stellen,

auch wenn es um den sonst so netten Nachbarn geht.  


Entgeht eine Katze diesem grausamen Schicksal, kann sie immer noch später ausgesetzt, mit Hunderttausenden

in Versuchslaboren oder von Jägern getötet werden.

 

 

Gegen dieses Elend hilft nur:  

 

Ø       Konsequentes Kastrieren der frei lebenden Tiere

Ø       Einfangen/Vermitteln der Tiere, die man wieder in Haushalte integrieren kann

Ø       Versorgung und Unterbringung von Babykatzen, damit sie nicht verwildern

Ø       Gewährleistung von medizinischer Grundversorgung, Zufütterung und winterfestem Unterschlupf für die Tiere,

          die man auf Grund zu großer Verwilderung nach der Kastration wieder aussetzen musste.

 

Unser Verein sorgt sich um Tiere, die sich sonst selbst überlassen wären. Bitte helfen Sie, indem Sie weitere Pflegestellen

für uns finden oder uns finanziell unterstützen:

 

Unser Spendenkonto: Bündnis für Tiere e. V., Kto.-Nr.  32 372 283, SSK Magdeburg, BLZ 810 532 72.

 

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 21. November 2011.